Das Katathyme oder gefühlsmäßige Bildererleben (auch als „Symboldrama“ bezeichnet) wurde von dem Arzt und Psychoanalytiker Dr. Hanscarl Leuner entwickelt und ist ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, bei dem mit Tagträumen gearbeitet wird.
Im Mittelpunkt dieser Methode stehen die freie Entfaltung spontan auftauchender Gefühle mittels Imagination und Bildvorgaben (Motive) sowie  die sich daraus entwickelnden szenischen Abläufe.  Der Begriff des „Katathymen Bilderlebens“ (KB) wurde 1992 in „Katathym Imaginative Psychotherapie“ (KIP) geändert.
Wesentliche Elemente dieses therapeutischen Ansatzes sind die wiederkehrenden Abfolgen von  dialogischen Imaginationen, bildnerischer Gestaltung und Gespräch. Das Element des imaginären Prozesses selbst bezeichnet man noch heute als  „Katathymes Bilderleben“.

Katathym-imaginative Psychotherapie – was ist das eigentlich?

Das „Katathyme Bilderleben“ geht davon aus, dass Bilder und Vorstellungen, die während des Tages gedanklich ablaufen, unbewusste Gefühle widerspiegeln.
In einem psychodynamischen Prozess wird der Klient in der Entspannung angeleitet zu einem ausgewählten Thema Bilder aus dem Moment heraus entstehen zu lassen. Die dann entstehenden Bilder sind emotional getragenen und nicht willentlich gesteuert - sie entstehen auf einer Ebene, die zwischen Bewusstsein und Unbewusstem liegt. Die Bewusstmachung und die Entschlüsselung der Symbolik können innere Einstellungen verändern. Bilder helfen uns den inneren Zustand auszudrücken und können so emotionale Blockaden lösen.

Diese therapeutische Arbeit mit inneren Bildern und somit das Eintauchen in die durch Farben und Formen ausgedrückte eigene Gefühlswelt

  • entspannt, baut Stress ab und setzt Energien frei
  • fördert Kreativität und Vertrauen in das eigene Tun
  • eröffnet neue Sichtweisen
  • hilft bei der Verarbeitung von Ängsten, Krisen, Trauer u.a.
  • stärkt die Persönlichkeit und das Selbstvertrauen

Der Workshop vermittelt anschaulich, wie Sie Ihre Klienten mit einfachen Interventionen  wirkungsvoll dabei unterstützen können, die sich einstellenden Bilder zu nutzen, um die eigene Persönlichkeit, Situation und Position neu zu betrachten, belastende Erfahrungen zu verarbeiten und stärkende Ressourcen zu aktivieren.
Es werden unterschiedliche Techniken vorgestellt. Sie lernen den stufenweisen Aufbau der Bildvorgaben (Grund-, Mittel- und Oberstufenmotive) und deren Bedeutung und Anwendungsfelder in Theorie und Praxis kennen.

Dieser Tag ist eine Einführung in die Methodik der Katathym Imaginativen Psychotherapie und richtet sich an  alle, die die therapeutische Arbeit mit Tagtraumbildern näher kennenlernen möchten.

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